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Klassenfahrt 6a/b 2004 Haus Keppel

Die Klasse 6a berichtet:
 
Einer der Höhepunkte in diesem Schuljahr war für uns die Klassenfahrt mit der Parallelklasse ins Haus Keppel. Davon möchten wir berichten:
 
1. September 2004, morgens. Voller Erwartungen standen wir auf dem Schulhof des LMGs. Mit  unseren riesigen Koffern sah es so aus, als ob wir über eine Woche wegfahren würden. Dabei sollten es doch bloß drei Tage sein.
Der Bus hielt und schon stürmten die ersten Klassenkameraden los. Der Busfahrer öffnete die Klappen des Stauraumes und stapelte unsere Gepäckstücke ein. Wir verabschiedeten uns noch einmal hastig von unseren Eltern und dann ging es schnell in den Bus, um noch einen guten Platz zu ergattern. Zur Sicherheit, dass wir auch niemanden vergessen hatten, zählten unsere Klassenlehrerinnen, Frau Stein und Frau Schawaller, uns ein zweites Mal durch. Eine Fahrt von ca. zweieinhalb Stunden kam nun auf uns zu.
Gegen 10.30 Uhr. Endlich angekommen !! Wir stiegen aus und erblickten ein großes gelbes Gebäude. Das war es nun, unser Tagungs- und Erlebnisort Haus Keppel in Hilchenbach (Allenbach) im Siegerland.
Es empfing uns unser Gruppenleiter Stefan Kraft. Er begrüßte uns freundlich und führte uns anschließend in einen Billardraum, wo wir unser Gepäck abstellten. Bis zum Mittagessen blieb uns noch etwas Zeit. Somit versammelten sich die Klassen 6a und 6b zu einem Begrüßungsgespräch im Seminarraum.
Dort wurde uns dann so einiges über die Hausordnung und den Ablauf der folgenden Tage erklärt. Anschließend besprachen wir die Zimmeraufteilung und  bekamen unsere Schlüssel zugeteilt. Nun hieß es wieder Koffer schleppen. Die großen  Steintreppen hoch, in die erste und zweite Etage. Dann richteten wir uns gemütlich ein.
Nach einem leckeren Mittagessen, das jeden Tag um 12.30 Uhr serviert wurde, hatten wir bis 14.30 Uhr Mittagspause. Danach stand eine so genannte  Seminareinheit auf dem Plan. Dies waren Gemeinschaftsspiele unter dem Motto „Gemeinschaft und Kommunikation“.
Unter Aufsicht und Anleitung von geschulten Trainern und Pädagogen  wurden einige Vertrauensspiele durchgeführt. Ein Erfolg war nur möglich durch eine gute Kommunikation und Kooperation der Schüler untereinander. Hier zählte nicht die Einzelleistung, das wurde uns schnell bewusst. Der Teamgeist stand hier im Mittelpunkt.
Später dann, um 18.00 Uhr gab es ein Buffet zum Abendessen.
Die Zeit bis um 20.30 Uhr nutzten wir auf unseren Zimmern zum Lesen oder einfach nur zum Entspannen.
Um 20.30 war eine Abendwanderung angekündigt. Warm angezogen und mit einer Taschenlampe bewaffnet, stiefelten wir Richtung Wald. Rund eine Stunde sollte die Nachtwanderung dauern. Doch nach der halben Strecke waren alle in Aufruhr. Eine Schülerin war umgekippt!! Sie hatte Kreislaufstörungen. Sofort wurde etwas unternommen. Die Schülerin wurde zum Stift Keppel zurück gefahren (man hatte in der Zwischenzeit ein Auto herbeigeholt) und sollte sich dort ausruhen. Gott sei Dank war sie dann am nächsten Tag wieder munter. Zurückgekehrt und leicht erschöpft, sollte dann gegen  22.00 Uhr Nachtruhe sein.
Der zweite Tag verlief ähnlich wie der erste, nur dass uns statt der Busfahrt ein köstliches Frühstücksbuffet serviert wurde. Auch heute fanden wieder verschiedene Seminareinheiten statt, wie zum Beispiel „Das Spinnennetz“, „Der Aufzug“ und „Die Eier-Rettungsaktion“. In verschiedene Gruppen aufgeteilt, waren wir auch an diesem Tag mit viel Eifer und Spaß bei der Sache.
Statt eines Abendspaziergangs war für den Abend eine Disco geplant, worauf sich die meisten sehr freuten.
Am dritten Tag war auch schon wieder die Abreise geplant. Nach dem Frühstück und einer weiteren Seminareinheit sollte auch schon unser Bus erscheinen. Also schleppten wir unsere Koffer in Richtung Bus. Zum Abschied sangen wir für unsere Betreuer Stefan und Patrick noch zwei Lieder, ein kleines Dankeschön für eine tolle Zeit. Dann fuhr der Bus ab und wir waren traurig und glücklich zugleich, denn wir freuten uns, unsere Eltern bald wieder zu sehen. Dieser Klassenausflug hat uns allen sehr gut gefallen. (Sonja und Liv)

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