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Physik: Projekt Jugend forscht

Stern Jugend forscht

Einen tollen Erfolg konnten Markus Klein und Volker Sorger beim Wettbewerb Jugend forscht 98 verbuchen. Mit ihrer selbstgebauten Nebelkammer gewannen sie sowohl den Regional- als auch den Landeswettbewerb in der Sparte Technik. 
 

junge Forscher Die Nebelkammer ist ein Gerät mit dem man radioaktive Strahlung sichtbar machen kann. Die Luft in der Kammer wird soweit unterkühlt, dass die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit kurz davor ist, zu kondensieren. Das heißt , eigentlich müsste es in der Kammer regnen. Damit sich Tröpfchen bilden können, werden jedoch Kondensationskerne (Dreck) in der Luft benötigt. Diesen Dreck liefern radioaktive Teilchen indem sie auf ihrem Weg durch die Kammer Luftmoleküle zerschlagen. An den so entstandenen Ionen lagert sich die Feuchtigkeit an und ist als weiße Nebelspur zu sehen. Das Besondere an dieser Nebelkammer ist die Kühlung durch Peltier-Elemente (Halbleiter).
PS.: Die Kondensstreifen von Flugzeugen entstehen auf ähnliche Weise. Der Dreck stammt allerdings von den Abgasen.
 

Nebelkammeraufnahme von alpha-Strahlung:

Die dicken weißen Striche sind Spuren von alpha-Teilchen. Sie sind etwa 5cm lang und stammen von einer kleinen Menge eines in die Kammer eingeleiteten radioaktiven Gases. Am faszinierendsten ist jedoch die Beobachtung der natürlichen Radioaktivität. Es ist erstaunlich, welche Aktivität allein aufgrund natürlicher Bedingungen in der Kammer zu sehen ist. (Im Moment ist leider kein brauchbares Foto verfügbar.- sorry)

alpha-Strahlung

Nähere Informationen zur Nebelkammer, zu Jugend forscht und zu Schüler experimentieren (Vorstufe zu Jugend forscht für Schüler der Orientierungs- und Mittelstufe) unter zentrale@jugendforscht.hh.schule.de bzw. http://www.jugend-forscht.de.

Achtung: Mut zur Lücke: Wer Lust und Interesse hat, selbst zu forschen und zu entdecken, sollte unbedingt eine/n Fachlehrer/in ansprechen. Es lohnt sich!

       
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