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| Presseartikel: Nassauische Presse Jan 2004 - Das Klingende Gymnasium | ||||
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| Am 20.1.2004 wurde in der "Nassauischen Neuen Presse" über das
Landesmusikgymnasium berichtet. Sie finden hier die Printausgabe vom 20.1.2004: Das klingende Gymnasium Montabaur. Viel zu sehen, aber vor allen Dingen zu hören gab es beim "Tag der offenen Tür" des Peter-Altmeier-Gymnasiums, dem einzigen Musikgymnasium in Rheinland-Pfalz. Musik stand im Vordergrund und wurde in Praxis wie auch in der Theorie anschaulich präsentiert. Die Entscheidung, auf das Musikgymnasium zu gehen und nicht auf ein herkömmliches Gymnasium, wurde bei dem Rundgang durch die Klassen von vielen Schülerinnen und Schüler einfach beantwortet. "Musik als Leistungsfach war ausschlaggebend, ins Peter-Altmeier-Gymnasium zu gehen", erzählte Hanna Kehr aus Gemünden, die als Instrument die Klarinette aussuchte. Doch der Wunsch einer Berufsmusikerin, der bei einem Besuch des Musikgymnasiums nahe liegt, steht bei der 16-Jährigen nicht an erster Stelle. Sie bevorzugt die Sozialpädagogik und hofft, ihre musikalischen Kenntnisse in ihren Beruf einbringen zu können. Für ihre musikalische Ausbilderin Iris Egermann liegen die Vorteile des Musikgymnasiums vor allem in der Arbeit in Gruppen. Beim Rundgang durch die offenen Klassenräume wurden alle Instrumente den vielen Gästen präsentiert. Neben der Arbeit in den zahlreichen Ensembles und Orchestern können die Schülerinnen und Schüler wählen unter den Instrumenten Oboe, Fagott, Klarinette, Saxofon, Querflöte, Posaune, Horn, Violine, Cello, Kontrabass, Klavier, Gitarre, Akkordeon, Schlagzeug/Pauken/Mallets, Gesang und Komposition, aber auch an der Trompete, an der Stefanie Fries aus Heiligenroth unterrichtet wurde und die derzeit ihr Abitur macht. Sie ist stolz, die Wahl des Peter-Altmeier-Gymnasiums getroffen zu haben. Sie attestiert ihrer Schule eine hervorragende Ausbildung nicht nur auf musikalischer Ebene, sondern auch in den herkömmlichen Fächern. Der gute Ruf, der der Ausbildung an der Peter-Altmeier-Schule voraus geht, der hat sich für sie auch bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle bemerkbar gemacht. Auch Stefanie Fries geht nicht den Weg der Berufsmusikerin. Obwohl ihr Ausbilder Dietmar Wengenroth ihr ein hervorragendes Zeugnis und Talent ausstellt, wird sie nicht den Weg einer Trompeterin in einem der großen Berufsorchester gehen. Für Stefanie Fries war aber noch ein weiterer Punkt wichtig, das Peter-Altmeier-Gymnasium gewählt zu haben. "Wer sich der Musik widmet, zeigt auch im weiteren Leben wenig Neigung zu Krawallen und Kriminalität". Noch nie sei die Polizei an der Schule gewesen wegen irgendwelcher Störungen oder Krawallen, was bei anderen Schulen an der Tagesordnung wäre. Neugierig geworden fand sich der neunjährige Maximillian Kuch aus Oberelbert mit seinen Eltern in der Klasse für den Trompetenunterricht ein. Auch er ist an der Trompete interessiert. Hier erfuhr er, dass Grundkenntnisse nicht erforderlich sind, doch würden diese nicht schaden. Auf jeden Fall müssten die Frontzähne schon komplett vorhanden sein. Wenn es mit der Trompete nicht klappt, hat er noch bis zur 11. Klasse die Möglichkeit, das Instrument zu wechseln. Auch das angeschlossene Internat öffnete für diesen Tag die Türen. Voraussetzungen für die Aufnahme in die 5. Klasse ist die Grundschulempfehlung für das Gymnasium und das Bestehen des Eignungstests, in dem die musikalische Begabung überprüft wird. Instrumentalkenntnisse sind noch nicht erforderlich. Auch ein Seiteneinstieg ist möglich und wird für die Klassen 7 und 11 empfohlen. (kdh) Quelle: http://rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1453499 |
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