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| Verabschiedung von Studiendirektor Rolf Geyer, 9. Juli 2004 | |||
| In einer festlichen und würdigen Feier nahmen wir am 9. Juli 2004 Abschied von Herrn Studiendirektor Rolf Geyer, der 35 Jahre lang (davon 32 Jahre als stellvertretender Schulleiter!) an unserer Schule wirkte und die Schule maßgeblich mitgeprägt hat. Ein kleiner Ausschnitt aus der Würdigungsrede von Herrn LRSD Luszczynski sei an dieser Stelle wiedergegeben: | ![]() |
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| <<Über seine Karriere ist nur wenig zu sagen, dafür ist sie nicht zuletzt aus heutiger Sicht - um so erstaunlicher. Sein Aufstieg vom Studienassessor, so nannte man damals die Studienräte zur Anstellung, zum Direktorstellvertreter dauerte funktional nur drei Jahre: Nach dem Zweiten Staatsexamen im Januar 1969 also vor mehr als 35 Jahren - in den Fächern Latein und Geschichte, legte er wenige Tage später, am 1. Februar, als Studienassessor am Peter-Altmeier-Gymnasium seinen Diensteid ab und schwört Verfassungstreue und „Gehorsam den Gesetzen und die gewissenhafte Erfüllung seinerPflichten“. | |||
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Zwei Jahre später im Februar 1971 - wurde er zum Studienrat, 1972 zum Oberstudienrat und bereits fünf Jahre nach seiner Verbeamtung zum Studiendirektor vom damaligen Ministerpräsidenten, Dr. Helmut Kohl,ernannt, wobei seine Bestellung zum Direktorstellvertreter schon Ende Mai 1972 erfolgte. D.h., Herr Geyer war an dieser Schule mehr als 32 Jahre ständiger Vertreter des Schulleiters das spricht für seine Treue zu dieser Schuleund zu seiner Aufgabe zum Wohle der Menschen seiner Heimat, in die hinein er am 17. März 1941 in Dernbach geboren wurde. |
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| Über seine Grundhaltung und seine Arbeit als Lehrer erfahren wir interessante und vertraute Bewertungen aus verschiedenen Beurteilungen unterschiedlicher Schulleiter, von denen er in diesen 35 Jahren fünf hatte: Ich erinnerean die Herrn Dr. Ganter, Neuroth, Rack und nenne Herrn Setzkorn und schließlich Herrn Moser. Wir erfahren auch, dass er sich im Jahre 1969/70 besonders durch seine Mitgliedschaft in der Redaktion für die Handreichung zum Unterricht in Geschichte, Erdkunde und Sozialkunde Verdienste erworben hat und auch den leitenden Beamten des damaligen Kultusministeriums aufgefallen war u.a. Herrn Ministerrialrat Dr. Hachgenei, an den sich sicherlichauch noch einige von uns lebhaft erinnern. |
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| Seine erste dienstliche Beurteilung ist datiert auf den 28.11.69. Herr Geyer war inzwischen rund 9 Monate im Dienst. Dort schreibt Herr OStD Dr. Ganter u.a.: Herr Geyer habe im Unterricht die Gabe, „sich nicht in dem Gestrüpp der Problematik...zu verlieren, sondern denSchülern die großen, klaren Strukturen des Lehrstoffes übersichtlich darzubieten.“ Seine Haltung sei ganz so übrigens wie wir sie an Ihnen, verehrter Herr Geyer, all die Jahre kennen und schätzen gelernt haben - „ruhig,sicher, souverän, jedoch keineswegs autoritär“ - und in der nächsten Beurteilung fügt Dr. Ganter hinzu: Seine Haltung sei von „menschlicher Offenheit, die den Schüler sofort gewinnt“. Herr Neuroth, Dr. Ganters Nachfolger,lobt, er sei ein „tüchtiger Lehrer und vorbildlicher Erzieher“ | ![]() |
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Im Hinblick auf sein Engagement fallen Aussagen wie: Er sei jederzeit bereit, „auch zusätzliche Aufgaben zu übernehmen“. Dabei sei sein Urteil und auch so haben wir alle, die mit Ihnen, verehrter Herr Geyer, zu tun hatten, Sie kennen und ganz besonders schätzen gelernt - „Behutsam, aber auch eindeutig und klar. Schüler haben Vertrauen in seine Urteilskraft“ und wählen ihn mehrfach zum Vertrauenslehrer. Und die Kollegen? Er sei „ein hervorragendes und sehr schätzenswertes Mitglied des Kollegiums. Es ist beachtenswert und im besten Sinne erstaunlich, wie sehr wir noch heute diesen Feststellungen in allen Punkten zustimmen können, weil wir Sie, verehrter Her Geyer, bis auf den heutigen Tag so erleben dürfen. |
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| Wir verlieren mit Rolf Geyer einen Kollegen, der den Respekt und die Wertschätzung aller genoss, die mit ihm zusammenarbeiten durften und dessen fachliche und schulrechtliche Kompetenz nur schwer zu ersetzen sein wird. Ich persönlich bedaure sein Ausscheiden außerordentlich, hat er mir den Einstieg in meine neue Tätigkeit als Schulleiter sehr erleichtert, mich in jeder Beziehungunterstützt und mir ein großes Gefühl der Sicherheit vermittelt, wofür ich ihm mit großem Dank verbunden bleibe.
Richard Moser, Schulleiter |
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| weitere Bilder und Eindrücke in der Bildergalerie der Verabschiedungsfeier | |||
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