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| Konzert-Hommage an Tilo Medek zum 65. Geburtstag | ||||
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Ihren wohl prominentesten Lehrer und Leiter der Kompositions-AG Tilo Medek ehrten die Schülerinnen und Schüler des Landesmusikgymnasiums am Sonntag, 23. Januar 2005 mit einem Gesprächs-Konzert, in dem sowohl die breite Palette seines Schaffens wie auch des facettenreiche Persönlichkeit des Komponisten spürbar wurde. Der folgende Artikel aus der Westerwälder Zeitung zeichnet einige Eindrücke der interessanten Veranstaltung nach.
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Kurzinterviews zwischen den Musikstücken gaben Meister Medek Gelegenheit, über sein Musikverständnis, wie auch über die Art seiner Kompositionsweise und der Zuordnung seiner Werke in die Musik der Gegenwart zu sprechen, in der Medeks Kompositionen einen festen Platz haben. Der Meister zählt nicht zu den „Neu-Tönern“, sondern sieht sich in seinen kompositorischen Wurzeln durchaus der Klassik und Nachklassik verbunden. Er erinnere sich, dass zu DDR-Zeiten Rudolf Wagner-Régeny (1903-1969), Kompositionslehrer an der Ostberliner Hochschule für Musik, zu ihm gesagt hatte, er, Medek, habe Max Reger zum „musikalischen Großvater“. Die DDR musste der Künstler, vielfach bedrängt, 1977, wie auch Biermann, infolge Ausbürgerung verlassen. Der wunderschöne Konzertabend bestätigte überdies, dass sich niemand bei Medek-Werken schwer tun muss sie tragen zwar den Stempel der Moderne, doch, so Medek im Laufe des Interviews, sei es stets sein Ziel gewesen, „aus der Mitte Europas heraus zu musizieren und über die Melodie zu den Herzen der Menschen zu gelangen.“ Josef Otto Schneider |
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Tilo Medek: www.medek.net >Erfolge von Mitgliedern der Kompositions-AG beim Landeswettbewerb "Jugend komponiert" |
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