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| Konzertbericht Brahms "Ein deutsches Requiem" 22. Februar 2008 St. Peter | ||||
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Von der Traurigkeit zum TrostLandesmusikgymnasium führt erfolgreich das Deutsche Requiem von J. Brahms auf Mit einer beeindruckenden Aufführung von „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms in der Fassung für Sopran, Bariton, Chor und Klavier zu 4 Händen konnten der Kammerchor „Art of the Voice“, das Ehemaligenensemble „EXtraCHORd“ des Landesmusikgymnasiums Rheinland- Pfalz, mit den Gesangssolisten Martina Hennemann und Raimond Spogis, den Pianisten Claus Hennemann und Alexander Reitenbach in der vollbesetzten Kirche St. Peter in Ketten, Montabaur, ihr Publikum restlos überzeugen. Eine eigene Stellung nimmt in der Geschichte des Oratorium „Ein deutsches Requiem“ von Brahms ein. Der Text, den Brahms selbst aus der Bibel zusammenstellte, umschreibt in sieben Teilen das Mysterium der Vergänglichkeit und der Auferstehung, ohne an eine Liturgie gebunden zu sein. Leitgedanke sind Trost und Verheißung. Die Musik (komponiert zwischen 1861 und 1868, erste vollständige Aufführung in Leipzig 1869) für Sopran- und Baritonsolo, Chor und Orchester hat kantatenhaften Charakter. Liedmäßige Teile, Chorabschnitte, die im Charakter a capella konzipiert sind, stehen im Kontrast zu dramatischen Partien und den beiden Chorfugen. |
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Der Kammerchor „Art of the voice“, der von dem extra für dieses Projekt gegründetem Ehemaligenensemble „EXtraCHORd“, das sich aus ehemaligen Mitgliedern von „Art of the Voice“ zusammensetzt, unterstützt wurde, stellte sich einer großen Aufgabe, der er in beeindruckender Weise gerecht wurde. Unterstützt wurden sie dabei von Claus Hennemann und Alexander Reitenbach am Klavier, die durch perfektes harmonisches Zusammenspiel, Einfühlungsvermögen und durch farbige Klangabstufungen, eine orchestrale Klangwirkung hervorriefen. Brahms selbst hat die Fassung für Klavier zu 4 Händen verfasst, deren Vorzug es ist, neue Einblicke in die Struktur
Die Spannung ,die die Musiker in dem gut einstündigen Konzert aufgebaut hatten, löste sich nach dem der letzte Ton verklungen war erst nach einiger Zeit des ergriffenen Schweigens. |
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Claudia Scheiner
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[Artikel aus der Westerwälder Zeitung vom 26.02.08; |
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