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| Workshop am LMG: "Liederlabor" - mit dem Komponisten Bernhard König | ||||
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| ... liederlabor ...
Viele Menschen haben ein persönliches Lieblingslied und manche haben sogar ein "Lebenslied": Eine Melodie, die für den oder die Betreffende mit einer ganz besonderen Geschichte, Stimmung oder Erinnerung verknüpft ist. Erste Verliebtheit oder traumatischer Verlust. Tiefe Trauer oder überschäumende Lebenslust.
Inbegriff glücklicher Kindheit oder beklemmender Anklang an dunkle Zeiten : «Als ich mal frisch verliebt war und bei ihr war, hörten wir "My heart will go on" und immer wenn ich das Lied heute noch im Radio, Fernsehen, Mp3-Player höre, denke ich an sie und die schöne Zeit.» «Vor eineinhalb Jahren ist ein guter Freund von mir bei einem Autounfall verunglückt. Bei seiner Beerdigung haben wir sein Lieblingslied gespielt: "Under the Bridge" von den Red Hot Chilli Peppers.» «Meine Großmutter habe ich nie kennen gelernt. Aber irgendwann hat mir meine Mutter erzählt, dass sie gerne ein Kirchenlied gesungen hatte: Geh aus mein Herz und suche Freud. Und jetzt, wenn ich an meine Großmutter denke, singe ich das manchmal.»
Rund 80 Schülerinnen und Schüler aus Grünstadt und Montabaur haben in Straßenumfragen und in Gesprächen mit Altenheimbewohnern solche "Lebenslieder" mitsamt den dazugehörigen Geschichten gesammelt. Und sie haben in ihren eigenen Erinnerungen gegraben: Nach dem allerersten Lied ihrer Kindheit oder nach einem besonders lustigen, peinlichen oder traurigen Lieder-Erlebnis. Der Komponist und Interaktionskünstler Bernhard König hat aus dieser Sammlung von Melodien und autobiographischen Erzählungen ein multimediales Musiktheater konzipiert, das die beteiligten Schüler nun selbst zur Aufführung bringen werden
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| ... Begegnung der Generationen ... | ||||
| «Ich hab das Fräulein baden seh’n, das war schön!
Da kann man Waden seh’n, wunderschön!.» Aus dem Lautsprecher ertönt die Stimme einer über neunzigjährigen Frau , die von den amourösen Abenteuern ihrer Jugend erzählt und einen dazu passenden, leicht frivolen Gassenhauer singt.
Parallel dazu, live auf der Bühne, ein Ensemble aus 14-15jährigen Musikerinnen und Musikern, die den Gesang aus dem Lautsprecher begleiten. Und eine jugendliche Tanztruppe, deren Choreographie zwischen feschem 20er-Jahre- Revuetanz und den verlangsamten Bewegungen einer Altenheimbewohnerin changiert. Solche anrührenden, merkwürdigen und vieldeutigen Begegnungen zwischen Jung und Alt gibt es in diesem Stück zuhauf: Ein vierjähriges Kind singt Martinslieder, ein Altenheimbewohner erzählt dazu, wie er vor über fünfzig Jahren in Montabaur die ersten Martinsumzüge initiiert hat. Kirchenchoräle treffen auf Fußball-Fangesänge, alte Volkslieder auf heutige Popsongs und Werbemelodien. |
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Aufführung in Grünstadt: Leininger-Gymnasium, Aula: 18. Mai 2009 17 Uhr Öffentliche Generalprobe; 20 Uhr Première Kartenbestellung : Leininger-Gymnasium, Sekretariat Tel: 06359-9321-0 |
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| Aufführung in Montabaur: Stadthalle Haus-Mons-Tabor, Koblenzer Str. 2 27. Mai 2009 • 19 Uhr Kartenbestellung: Landesmusikgymnasium, Sekretariat Tel: 02602-13498-0 |
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| MITWIRKENDE:
AG Neue Musik des Leininger-Gymnasiums Grünstadt Neunte Klassen des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz, Montabaur Komposition, Textbuch, Regie: Bernhard König Co-Regie, Leitung AG Neue Musik: Silke Egeler-Wittmann Musikalische Leitung, Montabaur: Tobias Simon Technische Leitung, Lichtdesign: Philipp Schwarze Produktion Zuspielbänder: Klaus König |
Dieses Schulprojekt ist eine Veranstaltung im Rahmen von "Spektrum Villa Musica". "Spektrum Villa Musica" wird gefördert durch das "Netzwerk Neue Musik", ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes. |
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